• Julia

3 Tage ohne Essen...

Ich hab es ausprobiert! 3 Tage lang nichts gegessen, sondern nur Saft getrunken. Ich habe eine Saftkur gemacht. Wie das ganze abläuft und was es mir gebracht hat, erfährst du hier.


Was ist eine Saftkur?

Bei einer Saftkur nimmt man keine Nahrung zu sich, sondern trinkt nur frischgepresste Säfte. Zusätzlich darf man noch Wasser und Tee trinken, aber das wars. Das hört sich jetzt vielleicht hart an, ist es aber nicht. Was man braucht ist natürlich Disziplin und man muss auf seinen Körper hören.


Wie funktioniert die Saftkur?

In der Regel bekommt man für jeden Tag 6 verschiedene Säfte, die nummeriert sind. Diese ersetzen die festen Mahlzeiten. Man sollte die Säfte alle 2 Stunden, verteilt über den ganzen Tag, trinken. Wichtig ist auch, dass man alle Säfte trinkt, sonst wird der Körper nicht richtig ernährt. Die Portionen variieren von Hersteller zu Hersteller, bei mir enthielt eine Flasche 500 ml. frischen Saft.

Was bewirkt eine Saftkur?

Mit einer Saftkur kannst du deinen Körper entgiften und ihm eine Pause gönnen. Er kann sich schon durch eine 3-tägige Kur erholen und er wird sozusagen neugestartet. Die Haut verbessert sich, die Gifte werden ausgeschwämmt und man nimmt natürlich ab. Bei mir waren es ca. 2,5 Kilo, die ich in den 3 Tagen verloren habe. Aber Achtung!! Wenn du abnehmen möchtest, hilft es nichts, wenn du nur noch Saft trinkst. Dein Körper wird dadurch sehr schwach, da er keine Energie wie z.B. Kohlenhydrate bekommt und unter einem Kaloriendefizit leidet. Eine Saftkur sollte man daher nur für einen bestimmten Zeitraum machen und nicht auf Dauer.


Was ist in den Säften alles drin? Wie werden sie hergestellt?

Bei der Saftkur, die ich gemacht habe, werden alle Säfte frisch zubereitet, das Mindesthaltbarkeitsdatum beträgt daher auch nur 4 Tage, deshalb muss man sie auch gut kühlen. Die Säfte werden kaltgepresst. Das wiederum verhindert, dass wertvolle Nährstoffe, Minerale und Enzyme verloren gehen. Die Säfte bestehen aus bis zu 6 verschiedenen Obst- und Gemüsesorten. Bei den grünen Säften waren z.B. Gurke, Grünkohl, Limette, Petersilie, Ingwer und grüner Apfel enthalten. Sehr erfrischend, vorallem an so heißen Tagen!



Warum mache ich überhaupt eine Saftkur?

Was mich vorallem überzeugt hat, war zum einen der "detox" Effekt und zum anderen die Verbesserung meiner Haut. Natürlich habe ich auch abgenommen, das war aber nicht mein Hauptgrund. Ich wollte einfach einen Neustart für meinen Körper, ich wollte ihn entgiften und ihm dadurch etwas Gutes tun. Ich habe es ausprobiert und bin wirklich postitiv überrascht.



Was kostet eine Saftkur?

Für die 3 Tage wurden mir 18 Säfte zugeschickt, wobei nur 4 wirklich in 500 ml Flaschen verpackt waren. Der Rest war immer auf zwei Fläschen zu je 250 ml aufgeteilt, sodass ich jetzt einen Vorrat an Yuicery Flaschen Zuhause habe. =) Die Kur hat mich ca. 114 € gekostet, wobei es eine 10% Rabattaktion noch gab. Den Preis finde ich wirklich gerechtfertigt, wenn man bedenkt, dass für 1 Flasche 2 - 2,5 kg frisches Obst und Gemüse gepresst werden. Vorallem ist die Qualität unvergleichbar, man muss die vielen verschiedenen Inhaltsstoffe beachten, übrigens findet man in diesen Säften keinerlei Inhaltstoffe oder Haltbarkeitsmitel und es sind eben jeweils 500 ml.

Wie habe ich die 3 Tage überstanden? Die Story!

Tag 1: Es war Freitag und ich musste arbeiten, also packte ich meine 5 Saftflaschen in die Kühlbox und fuhr zur Arbeit. Meinen ersten Saft trank ich dann um 8:00 Uhr. Ich hatte mir am Vorabend die Uhrzeiten notiert, zu denen ich die Säfte trinken sollte, sodass immer 2 Stunden dazwischen lagen, den ersten um 8:00 Uhr, den letzen um 18:00 Uhr. Nach dem ersten Saft bekam ich leichte Kopfschmerzen und ich wurde durstig. Das wunderte mich, da ich nicht damit gerechnet hätte, dass man von trinken, noch durstiger wird. Aufjedenfall arbeitete ich ganz normal weiter. Um 10:00 Uhr gab es schon dann den zweiten Saft, um 12:00 Uhr gab es mein "Mittagessen", bestehend aus Saft und Tee. Um 14:00 Uhr gab es den nächsten Saft usw. Hunger hatte ich so gut wie keinen in den ganzen 3 Tagen. Das hat mich am meisten beeindruckt, da Hunger eigentlich meine Hauptangst war, doch die Säfte machten mich satt.

Tag 2: Es war Samstag und ich musste mir den Wecker stellen, dass ich nicht meinen ersten Saft verpasste. Der Tag verlief sehr gut, mir ging es wieder besser (Kopfschmerzen waren weg) und ich fand neue Energie, ich machte viel im Haushalt und hab mir eine To do Liste erstellt, mit fast 20 Dingen, die ich an dem Wochenende erledigen wollte. Ich habe geputzt, ein wenig Yoga gemacht, gelesen und war ein bisschen draußen. Am Abend, um 18:00 Uhr gab es dann eine Mandelmilch. Ich sag es dir, du wirst dich in diese Mandelmilch verlieben!! Eigentlich bin ich nicht so ein Fan von Mandelmilch, ich mag lieber Hafermilch aber diese ist einfach ein Traum, es ist nämlich folgendes drinnen: Mandeln, Datteln, Bourbon Vanille, Meersalz und gefiltertes Wasser. Einfach Himmlisch!! Die Mandelmilch gibt es immer abends, da sie sehr nährhaft und sättigend ist. Ich muss aber zugeben, dass ich trotz der Milch am Abend immer ein wenig hungrig war. Das liegt vielleicht daran, dass mein Körper sich nicht so schnell umgewöhnen kann, er bekommt sonst immer viele Kohlenhydrate wie Nudeln oder Reis am Abend. Zudem haben meine Eltern an diesem Abend noch gegrillt. :(

Tag 3:

An diesem Sonntag war es sehr sehr heiß, ich glaube über 30 Grad..an den anderen zwei Tagen übrigens auch, daher war ich auch ein immer mal wieder schwach. Verständlich oder? Jedenfalls sind wir in der früh wandern gegangen. Es ging zu Wasserfällen. Bevor wir dort ankamen, mussten wir ein langes Stück in der Sonne laufen, bis es endlich zum Waldrand ging. Bei dieser kleinen Tour merkte ich, dass ich sehr schwach wurde. Ich habe unheimlich geschwitzt und mir wurde ein paar mal schwindelig. Nichtsdestotrotz war es sehr schön. Ich habe durchgehalten, als Belohnung gab es einen halben Liter Saft! Danach war ich soo erschöpft. Ich blieb den restlichen Tag zuhause und las Bücher oder arbeitete meine To Do´s ab. Tatsächlich habe ich komplett durchgehalten und keine Nahrung zu mir genommen, nicht einmal eine Brombeere aus unserem Garten. Ich blieb tapfer und das dankte mir mein Körper, meine Haut hat sich sofort nach dem ersten Tag verbessert, die Wunden heilen besser und ich war sehr produktiv das Wochenende. Meine 20 To Do's habe ich alle erledigt und ich freute mich wieder auf das Essen am nächsten Tag.


Lohnt sich eine Saftkur? Mein Fazit.

Für mich hat sich die Saftkur echt gelohnt muss ich sagen, die Säfte waren super lecker, ich habe ja 2 verschieden Saftkuren ausprobiert. Einmal die "Grüne Saftkur" bei der überwiegend grüne Säfte dabei waren und zum anderen die "Klassik Saftkur", bei der es gemischte Obst- und Gemüsesäfte gab.

Durch die Saftkur habe ich gelernt, dass man auch ohne Essen auskommen kann und das Essen einfach für diese 3 Tage komplett ausgeblendet. Die Kur war für mich auch ein kleines Experiment, dass mir gezeigt hat, wozu ich im Stande bin und ich habe gesehen, dass ich eigentlich alles schaffen kann, wenn ich es will. Hierzu braucht man vorallem eines: nämlich DISZIPLIN.


Wenn auch du eine Saftkur machen möchtest oder einfach nur einen leckeren Saft probieren möchtest, dan schau doch einfach auf die Webseite von der Yuicery.

https://yuicery.de/


Ich hoff ich konnte dir mit diesem Beitrag weiterhelfen.


Liebe Grüße


deine Julia


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